Entwicklung

Die Entwicklung von permOt folgte dem Anliegen, Menschen mit ihrer individuellen Persönlichkeit als ihrem ganz spezifischen Denken, Fühlen und Handeln noch besser verstehen und fördern zu können. In langjähriger Praxistätigkeit zeigte sich, dass unikonzeptionell angelegte Testinventare zwar eine hohe Konsistenz aufweisen, in der beratenden oder therapeutischen Praxis jedoch – insbesondere in motivationaler Hinsicht – wichtige Aspekte unbeachtet lassen.

Mit permOt, der nach testtheoretischen Kriterien im Jahr 2016 in seiner ersten Version entwickelt wurde (N = 287, MW 40,0 Jahre, SD=15,1), steht nun ein Testinstrument zur Verfügung, das sich unterschiedlicher theoretischer Zugänge bedient. Eine Revision im Jahr 2020 (N = 840, MW 39,7 Jahre, SD = 14,8) führte zur Version 2 und mit ihr zu einen konzeptionellen Weiterentwicklung von permOt.

Anders als gängige, standardisierte Testinventare versteht sich permOt als progressives Persönlichkeits-Assessment. In seinem Kern gegründet auf und validiert an einem Big Five Inventar (DeYoung, Quilty, & Peterson, 2007) fokussieren weitere Items ergänzende Konzepte und dienen der Weiterentwicklung von permOt. Mit einer solch progressiven Ausrichtung geht permOt sowohl auf wissenschaftliche wie auch auf praxisnahe Bedarfe ein und bleibt auch künftig offen für beratende und therapeutische Desiderate.

XPsy

Die Durchführung von permOt erfolgt online auf der Plattform XPsy der Firma Psymeta GmbH, www.psymeta.ch.

Literatur

  • Chapman, G (2000). Die fünf Sprachen der Liebe. Marburg: Francke.
  • DeYoung, C., Peterson, J., & Higgins, D. (2002). Higher-order factors of the Big Five predict conformity: Are there neuroses of health? Pergamon. Personality and Individual Differences 33, S. 533-552.
  • DeYoung C., Quilty L. C., Peterson J. B. (2007). Between Facets and Domains: 10 Aspects of the Big Five. Journal of Personality and Social Psychology, Vol. 93, No. 5: 880–896.
  • Holland, J. L. (1985). The Self-Directed Search: A Guide to Educational and Vocational Planning. Australian Council Educational Research.
  • Kemper, C. J., Bierlein, C., Bensch, D., Kovaleva, A. & Rammstedt, B. (2012). Eine Kurzskala zur Erfassung des Gamma-Faktors sozial erwünschten Verhaltens. Köln: GESIS-Leibnitz-Institut für Sozialwissenschaften.
  • Riemann, F. (1978, 13. Auflage). Grundformen der Angst. München: Reinhardt.
  • Seiler, B. (2018). Wirkfaktoren menschlicher Veränderungsprozesse. Das ModiV in allgemeiner und kunstbezogener Beratung, Psychotherapie und Pädagogik. Wiesbaden: Springer.