Entwicklung

Die Entwicklung von permOt folgte dem Anliegen, Menschen mit ihrer individuellen Persönlichkeit als ihrem ganz spezifischen Denken, Fühlen und Handeln noch besser verstehen und fördern zu können. In langjähriger Praxistätigkeit zeigte sich, dass solche unikonzeptionell angelegten Testinventare zwar eine hohe Konsistenz aufweisen, in der beratenden oder therapeutischen Praxis jedoch – insbesondere in motivationaler Hinsicht – wichtige Aspekte unbeachtet lassen.

Mit permOt steht nun ein Testinstrument zur Verfügung, das sich unterschiedlicher theoretischer Zugänge bedient. Er wurde im Jahr 2016 nach testtheoretischen Kriterien entwickelt (N = 287, MW 40,0 Jahre, SD=15,1). Gegenwärtig erfolgt eine umfassende Auswertung von 785 Testergebnissen mit vorliegender datenschutzrechtlicher Erlaubnis (MW 39,7 Jahre, SD = 14,8) sowie eine konzeptionelle Weiterentwicklung von permOt.

Mehrkonzeptionell angelegt, weist permOt über die 10 Persönlichkeitsfaktoren hinaus Werte der ‚Differenzierten Leistungsmotivationen‘, der ‚Grundmotive‘, der ‚Wertschätzungen‘ sowie des ‚Berufsprofils‘ aus. Weitere Items dienen der Weiterentwicklung von permOt.

Anders als gängige, wissenschaftlich fundierte Testinventare versteht sich permOt als progressiver Persönlichkeitstest. In seinem Kern gegründet auf und validiert an einem Big Five Inventar (DeYoung, Quilty, & Peterson, 2007) fokussieren weitere Elemente von permOt ergänzende Konzepte. Weitere mitgeführte Items dienen der Weiterentwicklung von permOt. Mit einer solch progressiven Ausrichtung geht permOt sowohl auf wissenschaftliche wie auch auf praxisnahe Bedarfe ein und bleibt auch künftig offen für beratende und therapeutische Desiderate.

XPsy

Die Durchführung von permOt erfolgt online auf der Plattform XPsy der Firma Psymeta GmbH, www.psymeta.ch.

Literatur

  • Chapman, G (2000). Die fünf Sprachen der Liebe. Marburg: Francke.
  • DeYoung, C., Peterson, J., & Higgins, D. (2002). Higher-order factors of the Big Five predict conformity: Are there neuroses of health? Pergamon. Personality and Individual Differences 33, S. 533-552.
  • DeYoung C., Quilty L. C., Peterson J. B. (2007). Between Facets and Domains: 10 Aspects of the Big Five. Journal of Personality and Social Psychology, Vol. 93, No. 5: 880–896.
  • Holland, J. L. (1985). The Self-Directed Search: A Guide to Educational and Vocational Planning. Australian Council Educational Research.
  • McClelland, D. C. (1987). Human Motivation. Cambridge: Cambridge University Press.
  • Riemann, F. (1978, 13. Auflage). Grundformen der Angst. München: Reinhardt.
  • Seiler, B. (2018). Wirkfaktoren menschlicher Veränderungsprozesse. Das ModiV in allgemeiner und kunstbezogener Beratung, Psychotherapie und Pädagogik. Wiesbaden: Springer.